Über uns


Die Mütter der Plaza de Mayo

Schüler-Menschenrechtsclub in Marokko

Projekt in Paraguay

Roma-Junge nach der Zwangsräumung

Unser Anliegen

"Ziel der Stiftung Menschenrechte ist es, zu einer Welt beizutragen, in der alle Menschen die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und anderen internationalen Menschenrechtsinstrumenten festgeschriebenen Rechte genießen." (Auszug aus unserer Satzung vom 21. Mai 2003)

Die Stiftung Menschenrechte unterstützt die Arbeit von Amnesty International ideell und finanziell. Wir sichern durch unsere dauerhaften Erträge die langfristige Finanzierung ausgewählter Projekte. Dabei legen wir den Fokus auf vier Arbeitsschwerpunkte:

Wir kämpfen gegen Folter und staatliche Gewalt.

1948 verkündete die internationale Völkergemeinschaft in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, dass "niemand der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden darf". Dieser Grundsatz sollte auch in Notstandszeiten und beim "Krieg gegen den Terror" gelten. Stattdessen wird Folter immer wieder von Regierungen oder Einzelpersonen zur Durchsetzung von Macht- und Herrschaftsinteressen genutzt – ungeachtet der verheerenden körperlichen und seelischen Schäden für die Opfer.

Wir stärken die Zivilgesellschaft und schützen bedrohte Verteidiger der Menschenrechte.

Laut der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte hat jeder das Recht, "an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes mitzuwirken, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen." Tatsächlich braucht der Schutz der Menschenrechte nicht nur entsprechende Gesetze und eine unabhängige Justiz, sondern auch eine lebendige Öffentlichkeit. Ohne Verankerung in der Zivilgesellschaft ist die Durchsetzung der Menschenrechte ständig in Gefahr oder droht, in Vergessenheit zu geraten – wie man zum Beispiel an der Situation der Flüchtlinge an den Südgrenzen der EU sehen kann.

Wir informieren und bilden über Menschenrechte.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte fordert, dass "jeder Einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern". Erziehung und Bildung sollen also ihren unverzichtbaren Beitrag zu einer Kultur der Menschenrechte leisten. Auch in Deutschland konnten in einer Umfrage 17 Prozent der Befragten nicht einmal ein Menschenrecht nennen. Deswegen sind besondere Anstrengungen nötig, um dem Thema in Schulen, an Universitäten und in Beruf und Arbeit größere Bedeutung zu verschaffen. Denn wer seine Rechte kennt, lässt sie sich selbst und anderen nicht so leicht nehmen.

Wir fördern die Grundlagen für die Einhaltung der Menschenrechte.

"Jeder hat Anspruch darauf, in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind", heißt es in der UN-Menschenrechtserklärung. Soziale und wirtschaftliche Rechte sind also Dimensionen der Freiheitsrechte, so wie Rechtsstaat und Sozialstaat menschenrechtlich nicht zu trennen sind. Die Stiftung Menschenrechte unterstützt den Ansatz der Unteilbarkeit der Menschenrechte durch die Verteidigung sozialer und wirtschaftlicher Rechte, die Grundlagen für die Einhaltung der Menschenrechte sind. Auch das Recht auf Bildung und faire Entlohnung sind Bestandteil der Menschenrechtserklärung.

Unseren aktuellen Flyer finden Sie hier als pdf-Datei zum Download.