Wir unterstützen couragierte Frauen und Männer, die sich mit beispielhaftem Engagement für die Menschenrechte einsetzen und Gefährdete in Schutz nehmen –
vor politischer Willkür und staatlichen Repressalien.

  • Syrien: Gegen Straflosigkeit der Täter – Gerechtigkeit für die Opfer!

    Aus den unterschiedlichsten Motiven sind Menschen aus Syrien geflohen, um sich in Sicherheit zu bringen. Es kamen die, die durch Folter kaum vorstellbares Leid erfahren haben. Und es kamen auch jene, die für dieses Leid verantwortlich sind. In Deutschland treffen nun diese beiden Gruppen aufeinander. Ein Filmprojekt an der Filmuniversität Babelsberg hat dies zum Thema.
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  • Preis für das Nadeem-Center Ägypten: Hilfe für Folterüberlebende

    Unter schwierigsten Bedingungen und massiven Repressalien der Behörden versorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nadeem-Zentrums Folterüberlebende medizinisch und psychologisch und machen die schweren Menschenrechtsverletzungen öffentlich.
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  • „People’s-Watch“ – das Engagement von Henri Tiphagne in Indien

    Die Organisation People’s Watch des indischen Anwalts Henri Tiphagne ist eine der wichtigsten Menschenrechtsorganisationen seines Landes. Auch hier – wie so häufig- war die Antwort der Regierung auf das Engagement der Menschenrechtler: Druck und Drangsal.
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Mit dem Menschenrechtspreis geehrt

Unser Amnesty-Menschenrechtspreis

Alle zwei Jahre lobt amnesty international einen Menschenrechtspreis aus, den die Stiftung Menschenrechte finanziert.
Geehrt werden Menschen, die mit Mut die Menschlichkeit verteidigen, die sich Gefahren und Repressionen aussetzen, um anderen zu helfen, die ihre Stimmen erheben, wo sie zum Verstummen gebracht werden sollen, die retten, wo andere wegsehen.

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Veranstaltung der „Woman for Development“

„Women for Development“ in Grosny, Tschschenien, Russland

Immer noch ist es für Frauen weltweit eine heikle Herausforderung, für ihre Rechte zu kämpfen. In manchen Ländern wird es sogar immer schwieriger. In Tschetschenien berät die Organisation „Women for Development“ Frauen in familienrechtlichen Streitigkeiten und sorgt auch für ihre Vertretung vor Gericht.

Die hier aktiven Rechtsanwältinnen erteilen auch Rechtskundeunterricht in den Schulen, erzählen von den Fällen die sie übernommen haben. Informieren über Möglichkeiten und Rechte. Denn nicht überall hat es sich herumgesprochen, dass die in der russischen Verfassung garantierten Rechte von Frauen tatsächlich eingeklagt werden können.

Die Stiftung Menschenrechte konnte diese mutige und wertvolle Arbeit über mehrere Jahre hinweg unterstützen.

 

Website der „Women for Development“

Protest-Animation auf Youtube

Das Menschenrechtszentrum Memorial in Russland

Das Menschenrechtszentrum der 1987 gegründeten Bürger- und Menschenrechtsorganisation Memorial ist vor allem durch die unerschrockene Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien und anderen russischen Teilrepubliken im Nordkaukasus bekannt geworden. 2009 wurde Natalia Estemirowa, eine Mitarbeiterin des Zentrums, in Tschetschenien entführt und später ermordet aufgefunden.

Nachdem es im Januar 2018 zu einem Brandanschlag auf das Büro des Menschenrechtszentrums in Nasran in der nordkaukasischen Teilrepublik Inguschetien gekommen war, konnten die Stiftung Menschenrechte zur Renovierung dieses Büros und damit der raschen Wiederherstellung der Arbeit der Organisation in dieser Region beitragen.

 

Helfen konnten wir dem Menschenrechtszentrum auch, indem wir zu den Rechtsanwaltskosten beigetragen haben, die im Zusammenhang mit der Strafverteidigung von Oyub Titiev entstanden waren. Oyub Titiev leitete das Büro des Menschenrechtszentrums in Grosny, als er im Januar 2018 verhaftet und ihm wegen ihm untergeschobener Drogen der Prozess gemacht wurde. Nachdem er zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden war, wurde er im Juni 2019 vorzeitig auf Bewährung entlassen. Im Oktober 2018 hatte die Parlamentarische Versammlung des Europarates Oyub Titiev wegen seiner herausragenden Tätigkeit zum Schutz der Menschenrechte mit dem Václav-Havel-Preis des Europarates ausgezeichnet.

 

Website des Menschenrechtszentrums

„Solidarity at sea is not a crime“: IUVENTA

Auszeichnung für die Seenotretter

Die Seenotrettungscrew IUVENTA10 ist 2020 unser Preisträger für Menschenrechte.

Fast 200 ehrenamtliche Crew Mitglieder haben zwischen Juli 2016 und August 2017 mehr als 14.000 Menschen aus Seenot gerettet. Immer wieder wird diese Arbeit von vielen Nationen geächtet, von manchen gar kriminalisiert.

Auch die Iuventa wurde beschlagnahmt. Und manchen Mitgliedern der Crew drohen Haft- und Geldstrafen. Selbst hier in Europa also brauchen die, die Schutzbedürftigen helfen, selber Schutz vor Verfolgung.

 

Website der Seenotrettungscrew IUVENTA10

Aktion des Anti-Folter-Komitees

Komitee gegen Folter – wir unterstützen Rechtsanwälte in Moskau

Im Jahre 2000 wurde die wohl wichtigste Anti-Folter-Organisation in der Russischen Föderation gegründet. Sie unterstützt Folteropfer bei den Ermittlungsbehörden und vor Gericht, hilft ihnen, Schadensersatz zu erlangen und bemüht sich um ihre Rehabilitation.

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30 Artikel erklären Rechte und Freiheiten

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren

So beginnt der 1. Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948  von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen wurde.  30 Artikel erklären Rechte und Freiheiten für alle Menschen „ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“

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So können Sie etwas tun: